Alles ganz normal – Love, Simon

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1 Antwort

  1. Dan sagt:

    Ich habe den Film vor einigen Tagen gesehen und fand ihn genau wegen der angesprochenen Punkte eher schrecklich (der weiße, finanziell abgesicherte Teenie mit Auto, die generell überzeichneten Charaktere, die unglaublich vorhersehbaren Wendungen wie z.B. SPOILER das Straight-Acting von Blue oder dass Martin am Schluss doch noch mal nen Versuch startet, die Situation zu retten, überhaupt dieser ganze Martin; der als “emotional” dargestellte Vater, der mir eher vorkam wie Average Joe mit ein bisschen Fähigkeit, mit seinen Gefühlen umzugehen; dass Ethan gleich mal “superflippig” auf den Rest von LGBT einschlägt, während er sich wehren muss; etc. etc.).
    Mir persönlich haben solche Feel-Good-Filme in meiner Teeniezeit eher Leid zugefügt, weil ich den Eindruck hatte, bei Anderen funktioniere das einfach so und die bekommen ein Happy End, und mir (als queere Person, was ich damals noch nicht wusste) stehe keines zu – weil nie die ganze emotionale Arbeit thematisiert wird, die für eine gesunde Beziehung geleistet werden muss.

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